Willkommen auf meiner neuen Homepage

Das erste, was man nach dem Relaunch seiner Internetpräsenz sagt, ist meist folgendes: "Ich gelobe Besserung und will hier nun wieder viel mehr posten" .

Tja, schön wäre es, wenn ich das auch sagen könnte. Aber ich bin realistisch. Denn ein Leben mit Facebook ist leider so einfach. Das Posten von Informationen, Bildern, Veranstaltungen etc. ist dort nun einfach mal recht bequem.

Dennoch versuche ich hier ein vollständiges Archiv meines Schaffens aufzubauen und euch auch über Neuigkeiten zu informieren. Sollte ich hier eine geeignete Plattform für Termine, Fotos und Playlists finden, dann kommt hier wieder neues Leben rein! 

 

Kurze Bedienungsanleitung: Unter diesem Beitrag findet ihr zukünftig immer alle aktuellen Änderungen an dieser Seite. Die Playlist-Seite gibt es Übersicht über alle Playlisten meiner Partys und auf der Linken Seite könnt ihr noch nach einzelnen Partyreihen filtern.

Neben der Musik zeige ich euch hier auch meine Fotos. Diese habe ich nur grob in 3 Kategorien eingeteilt.  Bei den Terminen findest du einen Google-Kalender, dessen Termine man einfach übernehmen kann. 

 

Aktuelles

Livebericht Chameleons Vox

Als ich dann auch das Glück hatte, das "Script of the bridge"-Album der Chameleons hören zu dürfen, war das natürlich eine Offenbarung für mich. Anfang der 2000er konnte ich die Chameleons dann das erste Mal live sehen. Dann habe ich sie 2014 im Moments gesehen. Habe ich sie dazwischen noch gesehen? Ich weiß es gar nicht mehr. Ich bin da vielleicht auch eher bescheiden. Die Hits sind bekannt und mind. 2 Mal live gehört. Und es ändert sich ja auch irgendwie nichts. Daher habe ich mir das Abschiedskonzert 2015 in Bremen auch geschenkt.

Und dann das! Die Chameleons Vox (wie sie ja nun heißen) haben eine neue Tour angekündigt mit Halt in Worpswede. Spielstätte sollte die Music Hall sein. Vorher habe ich gesagt, dass ich noch nie da war. Aber als ich dann drinnen war, stellte ich fest, dass ich zu Abizeiten dort irgendwann mal ein Konzert gesehen haben müsste. 

 

Die Music Hall war gut gefüllt, der Altersdurchschnitt lag jenseits der 40, der Normalitätsfaktor war enorm hoch, die Stimmung norddeutsch entspannt und gediegen. Ich sah ein paar bekannte Gesichter aber für das Publikum nahe des Altersdurchschnitts war es eine Art Familientreffen.  

 

Ich wusste gar nicht, dass es noch eine Vorband geben sollte. Und diese übergehen wir auch mal ganz schnell. Die sind anscheinend die ganze Tour als Vorband dabei. Geboten wurde deutscher Teenie-Indie-Rock. Sowas kann man gut machen (im Gegensatz zu dieser Gruppe) aber dann bitte vor den Killerpilzen oder vor Madsen. Auf der Hinfahrt habe ich das 2. Album von Daughter gehört, weswegen ich auch in ganz anderer Stimmung war.  

Die Chameleons Vox kamen gegen 22 Uhr auf die Bühne und nach 2 Zugaben hatten sie nach gut 1 Stunde und 40 Minuten ihren Feierabend auch verdient. Die Songauswahl war gut, live super dargeboten, Herr Burgees war gut drauf, der Kontakt zum Publikum war schön und das Publikum war auch immer gut drauf! 

Wäre das Konzert nicht in Worpswede gewesen, hätte ich wohl gesagt "Ach, nicht schon wieder die gleichen Hits vor den gleichen Leuten" aber dieser Abend hat echt Spaß gemacht. 

 

 

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Livebericht King Dude

Februar 2016, Tower, Bremen

Es ist gefühlte 1-2 Jahre her, dass King Dude auf meiner Bildfläche auftauchte. Er stieg empor aus einer total hippen Berliner Dunstwolke und gefiel mir musikalisch eigentlich gar nicht. Ja, gut, tolle Gesangsstimme, düster auch, Akustikklampfe. Aber der Funke sprang nicht über. Dann irgendwann doch nochmal rein gehört. Doch nette Songs entdeckt. Weiter verfolgt und beim WGT 2015 dann in Singer-Songwriter-Manier live gesehen. Er, seine Gitarre, ein kleines Banner und eine Jim Beamflasche, deren Inhalt sicher maßgeblich zu der saloppen Vortragsweise verschiedener Geschichten beitrug. Das ganze noch in der Kupellhalle des Leipziger Volkspalastes. Im großen und ganze sehr gute Unterhaltung. Und wenn King Dude dann auch noch mit Band nach Bremen kommt, hat man die perfekte Definition eines Pflichttermins. 

Der Konzertabend im Tower war sehr nett. Die Vorband GOLD kannte ich nicht, habe bewusst nicht reingehört und weiß auch immer noch nicht, was ich davon halten soll. Lockige 80er-Jahre-Metalköpfe treffen auf Hipsterbärte und Gothic-Sängerin. Manche Bands schaffen es, dass sich eine Gitarre wie ein ganzes Gitarrengewitter anhört. Diese Band (oder der Mischer?) schaffte es, dass man bei 2 Gitarren und einem Bass nur das Schlagzeug hörte. Der Sound, den man erahnen konnte, gefiel durchaus: dumpfes, langsam treiben Schlagzeug und verspielte Shoegazegitarren. Mal sehen, wie die von Platte klingen.

 

King Dude kam mit einem Schlagzeuger und einem weitere Bandmitglied für Keyboard und weiterer Gitarre auf die Bühne. Geboten wurde ein breites Angebot an Musikstilen: Melancholischer Folk, treibender Rock, bombastischer Folk, mal alles mit Band, mal King Dude alleine. Während einer Phase des Konzert verließen die Bandkollegen die Bühne und Herr Dude und seine Gitarre füllten die Bühne alleine. Das Publikum konnte Songwünsche reinrufen, ein paar Geschichten wurden zwischendurch erzählt, Bandshirts des Publikums kommentiert und schließlich durfte die Jim Beam-Flasche nicht fehlen, welche dann auch noch durchs Publikum kreiste.

Die anderen beiden Musiker kamen irgendwann wieder auf Bühne und man bot noch ein paar schöne Stücke.

 

Das Publikum im Tower war recht interessant. Zwar war Schwarz die vorherrschende Farbe, aber eher ergänzt durch lange Haare, Metal-Kutten und die obligatorischen Bärte nicht zu vergessen. Grufties waren ein paar da. Jedenfalls bin ich beruhigt, dass das Konzert nicht nur vor 10 Gästen stattfand. Für einen Mittwoch Abend war es doch ganz ok.      

 

King Dudes volles Konzert beim WGT 2015

My Mother Was The Moon

Lay Down In Bedlam


Because the music that they constantly play

IT SAYS NOTHING TO ME ABOUT MY LIFE!